Er mag vielleicht ein Neuling im Tonstudio sein, aber Musik war schon immer ein Bestandteil seines Lebens. Bereits in seiner Kindheit in den späten Siebzigern haben ihn seine älteren Brüder mit ihren KISS und Van Halen Platten und 8-Spur-Bänder begeistert. In den Achtzigern, als Hard-Rock mit Energie glühte, wurden Bands wie Judas Priest, Ratt, Motley Crue, Aerosmith, Iron Maiden, und AC / DC alle Teil seiner Plattensammlung.
Die Idee, Gitarre zu spielen interessierte Steven viel mehr als seine bisherigen Luftgitarrenerfahrungen, aber Mama und Papa wollten sich nicht zu einer E-Gitarre uebereden lassen. Spaeter, mit seinem ersten Gehalt, schaffte er sich selbst eine gebrauchte Gitarre an und begann zu lernen nach Gehoer und Tabulatur zu spielen.
Waehrend diesen pubertären Jahren, erlangte Steven das Bewusstsein, dass es einen großen Unterschied zwischen ihm und den anderen Rockern gab, sowohl zu denen aus dem Fernsehen wie zu denen aus der Schule. Die anderen schienen völlig fasziniert von American Football, Autos und Maedchen, aber Steven stellte fest, dass er sich für die Football-Trainer, und Cowboys in Wrangler Jeans interessierte. Dies liess sich nicht mit den MTV Motto: Girls, Girls, Girls! vereinbaren. Deshalb,schlussfolgerte er mit der ganzen Weisheit eines Fünfzehnjaehrigen aus der Pampa des mittleren Westens der USA, dass es völlig ausgeschlossen sei, dass er in eine herkoemmliche Rockband passen koennte.
Hoffnung kam erst wieder im Alter von einundzwanzig, als er alt genug war um in Bars gehen zu duerfen, um sich mit anderen schwulen Männern abzugeben. Er hoffte andere Seelen mit aenlichen Erfahrungen zu finden, aber Steven fühlte sich erneut fehl am Platz und konnte mit Disco, Club-Music und Klavier Singalongs nichts anfagen. Als er sich als Kiss fan bekannte wurde er in diesem Umkreis nur ausgelacht.
Den nächsten Lichtblick fand Steven im Internet, als er einem Künstler namens Sid Spencer entdeckte. Er empfand die Idee eines offen schwulen Country-Sängers als zugleich empörend und sehr erfrischend. Er fuehrte seine Suche weiter nach lauten schwulen Rockacts weiter, und während etliche Punk-Bands einen Einfluss in der Schwulenszene zu haben schienen, ähnelte trotzdem nichts dem grundlegenden Blues, Rock-Gitarren-Stil nach dem er sich sehnte. Deswegen, und nichtzuletzt durch die Ermunterung seiner lieben Freundin Elizabeth Anne, entschloss sich Steven dem Beispiel seines Volbilds Sid Spencer zu folgen. Stevens neues Mantra lautet: Sei die Veraenderung, die du sehen moechtest!
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Dank Nora und Bridget für die Übersetzung.